Wie kannst du eigene musikalische Auftritte und deine Unterrichtstätigkeit miteinander vereinbaren?

Du bist Musiker*in und möchtest gerne Musikunterricht in deinem Fach geben? Dann könnte es sein, dass du dich gerade fragst, wie du deine eigenen Auftritte mit der Tätigkeit als Musiklehrperson optimal miteinander verbinden kannst. Wir haben dir hier ein paar wichtige Punkte zusammengefasst.

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Von der Musiker*in zur Lehrperson - wie geht das?

Wann sind Unterrichte am meisten gefragt?

Das hängt ganz von dir selbst ab – sowohl als Musiker*in als auch als Lehrperson bist du in erster Linie selbstständig. Mit uns bist du auf einer grossen Plattform vertreten, die Musizierende und solche, die es werden wollen, mit qualifizierten Lehrpersonen zusammenbringt. Und im Rahmen dieser selbstständigen Tätigkeit bietest du die verfügbaren Zeiten an. Wenn du beispielsweise viele Kinder unterrichtest, werden eher Nachmittagszeiten gefragt sein. Diese Zeiten dürften in vielen Fällen keine Konkurrenz zu deinen musikalischen Auftritten darstellen. Wenn du Erwachsene unterrichtest, ist es eine Frage der Absprache. Denn tatsächlich wirst du kaum jeden Tag einen Auftritt haben – stattdessen werden sich viele Auftritte auf das Wochenende und damit eher die unterrichtsfreie Zeit konzentrieren. Du hast also damit nicht unbedingt konkurrierenden Konzepte. Mit den meisten Anfragen kannst du in der Zeit um Juni und Oktober rechnen, wenn auch die Anmeldefristen für die öffentlichen Musikschulen laufen.


Wie werden Lektionspakete aufgeteilt?

Das geschieht in Absprache mit deinen Lernenden. Du als Lehrperson gibst mögliche Zeiten vor. Die Unterrichtszeiten werden in der Regel zu fixen Zeiten stattfinden. Also hast du Schüler A am Dienstag um 15 Uhr, während Schülerin B am Mittwoch um 14 Uhr Unterricht hat. Denn auch die Schüler*innen möchten ihre Zeiten einplanen. Musikunterricht sollte sich hier als regelmässige Grösse erweisen. Entweder planen Jugendliche ihre Nachmittage selbst oder die Kinder sind von ihren Eltern abhängig. In beiden Fällen sind fixe Daten gefragt, denn kaum ein Elternteil kann Unterrichte auf Zuruf wahrnehmen.

Generell gilt: Die Unterrichtspakete müssen innerhalb einer bestimmten Zeitspanne verbraucht werden. Ansonsten ist es eine flexible Absprache zwischen dir als Lehrperson und deinen Unterrichteten. Wenn du dich also entscheidest, auch am Wochenende zu unterrichten, bleibt das dir überlassen. Hier ist dein grosser Vorteil die Flexibilität, die du auf unserer Plattform geniesst.


Wie sieht es aus, wenn ich spontan einspringen muss?

Du bist ein*e Springer*in in einem Orchester und wirst manchmal recht spontan angefragt? Auch dafür lassen sich Lösungen finden. Denke immer daran: Du arbeitest mit Menschen und diese mögen ein verlässliches Gegenüber. Solange du transparent kommunizierst, wissen deine Schüler*innen, dass es auch einmal vorkommen kann, dass ein Unterricht spontan verlegt werden muss. Wer das nicht mag, wird dich eher nicht als Lehrperson wählen. Andere Schüler*innen werden sich als flexibel zeigen und solange du letzten Endes die bezahlten Lektionen unterrichtest, wird auch dieses Konzept aufgehen. Bei uns gilt: Lehrpersonen haben grundsätzlich das Recht, einen Unterricht auch kurzfristig abzusagen, während Schüler*innen mindestens 24 Stunden vorher absagen müssen. Das ist ein gewisser Schutz für dich, soll aber natürlich auch kein Freibrief für permanente grundlose Absagen sein. Auch deine Schüler*innen sollten sich auf dich verlassen können.

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Wie plane ich das Ganze am besten ein?

Die meisten Musizierenden haben bereits Erfahrungen mit ihren eigenen Auftritten und die Unterrichte treten erst als ein neues Element hinzu. Als Musiker*in stehen Auftrittstermine meistens schon eine ganze Zeit vorher fest. Mit uns kannst du auf Augenhöhe arbeiten. Daher haben wir folgendes Vorgehen für uns als ideal herausgearbeitet:

  • Registriere dich auf unserer Plattform: Wir möchten natürlich wissen, wer bei uns unterrichten möchte. Denn für all das, was hier geschieht, stehen wir mit unserem Namen.

  • Erstelle dein Profil: Neben deinen Erfahrungen geht es hier auch um dein generelles Profil, damit Musikschüler*innen eine genaue Vorstellung von dir und deinem Können haben.

  • Überprüfung und persönliches Feedback: Wie gesagt, für alles, was über unsere Plattform gebucht wird, stehen wir mit unserem Namen. Eine unserer Lehrpersonen wird sich mit dir in Verbindung setzen und deine Qualifikation überprüfen. Dazu erhältst du selbstverständlich ein qualifiziertes Feedback.

  • Aktivierung: Nachdem all das geschafft ist, wirst du auf der Plattform aktiviert und dann kann es losgehen.

Transparente Kommunikation ist der Schlüssel

Wir können es kaum oft genug betonen: Transparenz ist bei der Kommunikation mit deinen Schüler*innen oder deren Eltern das A und O. Mache dir bewusst: Du bist über deine Termine niemandem Rechenschaft schuldig. Was du aber definitiv leisten musst, sind einerseits Regelmässigkeit und andererseits ein offenes Auftreten. Wichtig ist, dass alle Beteiligten wissen, woran sie bei dir sind.

Keine Sorge: Jeder wird mal unerwartet krank. Aber hier und heute geht es um die Vereinbarkeit von eigenen musikalischen Auftritten und deinem Unterricht. Und das klappt tatsächlich dann am besten, wenn du planst.


Unterricht und die Planung

In vielen Branchen erstellt man einen groben Jahresplan, dann unterteilt man das Ganze noch in grobe Monatspläne und letzten Endes arbeitet man Wochenpläne ab. Da reicht es, wenn du dir einen Monatsplan erstellst. Beim Erstellen einer Symbiose aus Musikunterrichten und Konzerttätigkeit muss das anders ablaufen. Sobald du deine Auftrittstermine ausgemacht hast, geht es an die Planung deiner Verfügbarkeiten. Überlege dir, was realistisch ist. Was kannst du tatsächlich leisten? In welcher Frequenz möchtest du die Unterrichte anbieten? Wie lang werden deine Lektionen sein?

Plane hier unbedingt auch Wegezeiten und Vorbereitungen ein. Du kannst nicht bis um 18 Uhr Unterricht geben, wenn du bereits um 19 Uhr an einem anderen Ort konzertieren möchtest. Wann musst du dort sein? Wie lang ist dein Weg dort hin? Wie lange brauchst du, um aus deinem Unterrichts-Ich heraus in das Konzert-Ich hinein zu kommen? Plane hier am Anfang lieber etwas zu grosszügig. Später, wenn du etwas Erfahrung damit hast, kannst du noch immer straffer planen.

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Ist es überhaupt sinnvoll, Musikunterricht mit Konzerttätigkeiten zu vereinbaren?

Für viele Musiker*innen ist das absolut sinnvoll. Gerade in Zeiten, in denen es weniger Konzerte gibt – und wir alle kennen diese Zeiten, gerade aus der Corona-Praxis nur zu gut – ist es sinnvoll, ein zweites Standbein zu haben. Denn Unterrichte kannst du unter Umständen auch virtuell anbieten, ohne dass es zu Präsenzzeiten kommen muss. Natürlich – Präsenzunterricht ist das Optimum. Aber wenn das nicht möglich ist, kannst du deine Kreativität zeigen und dennoch Unterricht geben.

Dazu kommt, dass es gerade für Berufseinsteiger*innen äusserst förderlich sein kann, zusätzlich zur beginnenden eigenen Musikkarriere noch Musikunterricht zu geben. Das kann einerseits Musiktheorie als Nachhilfe für die Schule sein und andererseits natürlich, wie auf unserer Plattform, auch eigener Musikunterricht. Zugegeben, das bedarf etwas Organisation, aber es kann mit etwas Talent ein solides Standbein sein, gerade wenn du noch nicht so viele eigene Auftritte hast. So kannst du dir mit einem stabilen Einkommen im Rücken deine Auftritte organisieren.


Muss ich als relativ neue Musiker*in nicht sehr flexibel sein? Wie kann das mit den Unterrichten funktionieren?

Sehen wir den Tatsachen ins Auge: Jedes Konzerthaus, jede Oper, jede Veranstaltungsorganisation muss Pläne haben. Niemand wird dich aus heiterem Himmel anrufen und für morgen einen Termin buchen. Da sind Verträge, die zu machen sind und da sind Termine, die zu koordinieren sind. Konzerte werden angekündigt und vermarktet. All das geschieht immer mit einigen Wochen, meistens sogar Monaten Vorlauf. Du musst dir also keine Sorgen machen, dass jemand maximale Flexibilität von dir einfordert. Und mit ein wenig Planung kannst du, wie bereits erwähnt, wunderbar deine Unterrichte abhalten und dennoch konzertieren.


Ich habe keine Musikpädagogik studiert – kann ich dennoch bei euch anfangen?

Grundsätzlich spricht rein gar nichts dagegen. Unsere Schüler*innen erwarten zurecht qualifizierte Lehrpersonen. Als freie Plattform sind wir aber nicht an die Vorgaben einer kommunalen oder staatlichen Musikschule gebunden. Wie bereits erwähnt, führen wir natürlich eine Qualitätsprüfung durch. Diese erfolgt immer durch eine unserer erfahrenen Lehrpersonen. Am besten erinnerst du dich an deine eigenen Erfahrungen als Lernende*r. Welche Art von Lehrperson möchtest du sein? Niemand erwartet, dass du als Meister*in vom Himmel gefallen bist. Alles, was wir uns von dir wünschen, ist ein guter Unterricht. Gerade für Kinder empfehlen wir allerdings Pädagog*innen. Bei uns auf der Plattform erwarten wir aber entweder einen Master in Performance oder einen Nachweis für signifikante Bühnenerfahrung, für Lehrpersonen, die Autodidakt*innen sind.

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Welche Wegzeiten muss ich zu euch einplanen?


Das ist einer unserer grossen Vorteile: Du unterrichtest dort, wo du möchtest:


  • eigenes Studio: Vielleicht hast du bereits ein eigenes Studio, in dem du unterrichten möchtest. Dann trage das in deinem Profil ein. Auch ein für Unterrichte geeignetes Studio, in dem du dich eingemietet hast, ist natürlich möglich, solange du hier zuverlässige Unterrichtszeiten anbieten kannst und es eine gute Unterrichtsatmosphäre bietet.

  • bei dir zu Hause: Viele Lehrpersonen entscheiden sich auch, bei sich zu Hause zu unterrichten. Dann brauchst du natürlich einen geeigneten Platz, an dem der Unterricht stattfinden kann. Achte hier unbedingt auch auf eine möglicherweise nötige Genehmigung durch deine*n Vermieter*in und die Nachbarschaft. Suche im Zweifelsfall das Gespräch und sorge nicht für unangenehme Überraschungen.

  • bei dem Lernenden zu Hause: Hier solltest du dir einen guten Radius überlegen, den du mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder deinem Auto gut erreichen kannst.

  • Bei uns musst du nicht in unsere Unterrichtsräume kommen. Um also konkret auf die Frage zu antworten: Du musst gar keine Wegzeiten einplanen, weil du örtlich völlig flexibel bist.


Ich habe noch mehr Fragen – wem kann ich die stellen?


Da hast du mehrere Optionen:


  • Sprich mit uns: Du registrierst dich auf unserer Plattform. Die allermeisten Fragen können also wir dir beantworten. Nimm dazu einfach Kontakt auf. Auch während deiner Unterrichtstätigkeit kann es immer mal wieder vorkommen, dass Fragen aufkommen. Dann zögere bitte nicht, uns zu kontaktieren. Denn wir sind natürlich an einer guten und für alle Seiten förderlichen Zusammenarbeit interessiert. Da ist es wichtig, dass wir einen guten Kontakt pflegen. Auch bei eventuellen Terminverschiebungen haben wir ein offenes Ohr für dich.

  • Sprich mit anderen Lehrpersonen: Wenn es um deine Tätigkeit als Lehrperson und Fragen im Zusammenhang mit Unterrichtsorganisation geht, kann es eine gute Idee sein, eine erfahrene Lehrperson zu befragen. Nimm dazu einfach Kontakt zur Person deines Vertrauens auf und unterhalte dich. Profitiere von den Erfahrungen. Du kannst dadurch nur immer besser werden.

Hast du jetzt Interesse und willst direkt loslegen? Dann registriere dich am besten noch heute, füll dein Profil aus und wir werden dann Kontakt zu dir aufnehmen. Wir freuen uns auf dich.

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