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13 Gründe, warum du (noch) kein Instrument spielst

Spielst du schon seit längerer Zeit immer mal wieder mit dem Gedanken, ein Instrument zu lernen? Aber immer, wenn du dich genauer damit beschäftigst, kommen dir wieder Zweifel? Keine Sorge, das geht vielen Menschen so. Wir haben in diesem Artikel mal die 13 häufigsten Gründe zusammengetragen, warum du bisher noch kein Instrument spielst. 1. Ich habe einfach keine Zeit. Da möchten wir dir gleich mal eine Gegenfrage stellen: Was denkst du denn, wie viel Zeit du pro Tag oder pro Woche brauchst, um ein Instrument zu lernen? Die Antwort ist ganz einfach: Schon mit 5 Minuten pro Tag bist du dabei. Sicher – je mehr du täglich übst, desto schneller und sichtbarer werden deine Fortschritte sein. Ganz realistisch gesprochen reichen 5 Minuten sicher nicht, um ein Musikstudium auf die Beine zu stellen. Wenn du aber das Bedürfnis hast, ein Instrument zu lernen, kannst du mit 5 Minuten, die du dir jeden Tag nimmst, effektiv ein Instrument lernen. 2. Ich habe kein Geld für Musikunterricht. Sicher, Musikunterricht ist nicht das günstigste Hobby der Welt. Für den Anfang kannst du ganz zielgerichtet Unterricht nehmen. Buche doch einfach beispielsweise ein Paket von 5 Lektionen pro Quartal. Dadurch erhältst du gute Impulse von einer qualifizierten Lehrperson und kannst diese Erkenntnisse dann in deine täglichen Übungen einbauen. 5 Lektionen im Quartal bedeutet übrigens, dass du im Schnitt alle 2 Wochen eine Lektion hast. 3. Ich habe gar kein Instrument. Das brauchst du für den Einstieg auch gar nicht. Je nachdem, für welche Lehrperson du dich entscheidest, haben einige Lehrpersonen Instrumente, die sie für den Anfang verleihen. Ausserdem gibt es wirklich gute Mietinstrumente, die du günstig haben kannst. Wenn du dich dafür entscheidest, ein Instrument zu mieten, legst du dich auch bei deiner Instrumentenwahl nicht direkt fest. Du kannst erst einmal einige Lektionen nehmen und mit deinem Mietinstrument üben. Nach einiger Zeit wirst du feststellen, ob du dich richtig entschieden hast. Bei manchen Mietservices gibt es die Option des Mietkaufs. Das bedeutet, dass, wenn du dich nach einiger Zeit entscheidest, dass du das Instrument kaufen möchtest, deine Miete zumindest teilweise auf den Kaufpreis angerechnet wird. 4. Ich bin einfach nicht musikalisch. Tatsächlich gibt es nur wenige Menschen, die so unmusikalisch sind, dass sie Popmusik nicht von klassischer Musik unterscheiden könnten. Unsere Erfahrung und auch die vieler Lehrpersonen zeigt, dass es weder beim Singen noch beim Spielen eines Instruments wirklich unmusikalische Menschen gibt. Oft sind es der eigene Anspruch und vielleicht ein paar negative Botschaften aus der Vergangenheit, die dich daran hindern, ein Instrument zu lernen. Am besten ist es, wenn du einfach einmal loslegst. Du wirst sehen: Es macht Spass und dann kommt der Erfolg von ganz alleine. 5. Ich traue mich nicht. Wenn du sehr zögerlich spielst, klingen die meisten Instrumente sehr schwach. Am besten ist es, wenn du mal ganz für dich alleine dein Instrument in die Hand nimmst und spielst. Du wirst sehen, da kommen tolle Töne heraus und das macht einfach Spass. Genauso ist es beim Singen – vielleicht hast du etwas Scheu, vor deiner Lehrperson zu singen. Diese Person ist darauf spezialisiert, dir zu helfen, das Singen zu lernen. Genau wie eine Instrumentallehrperson dir zeigen wird, wie du das Instrument spielst. Es geht auf gar keinen Fall darum, dir ein schlechtes Gefühl zu geben. Auch beim Singen kommt der Spass mit dem Mut. Wenn du dich einfach mal alleine traust, zu singen, wirst du feststellen, wie toll das ist. 6. Ich habe keine Motivation. Vielleicht bemerkst du, dass es dir nicht so leicht fällt, wie du erwartet hast, dir Zeit für das Üben zu nehmen. Auch die 5 Minuten pro Tag werden zum Problem. Vielleicht mangelt es dir an Motivation, weil du nicht weisst, wofür du übst. Nimm dir nicht nur irgendwelche Etüden (das sind solche Musikstücke, an denen du einzelne Techniken lernst, einfache Übungsstücke) zum Verbessern deiner Technik. Das motiviert von Natur aus nicht besonders. Nimm dir für den Anfang ein einfaches Stück, ein Lied, das du schon immer mal spielen wolltest und dann leg los. 7. Ich habe schlechte Erfahrungen gemacht. Das ist schade, muss aber nicht deine gesamte musikalische Laufbahn bestimmen und schlimmstenfalls sogar verhindern. Vielleicht hattest du die falsche Lehrperson. Auch hier ist es neben dem fachlichen Wissen die Sympathie, die entscheiden sollte. Wenn die Chemie stimmt, sind schlechte Erfahrungen sehr unwahrscheinlich. Eventuell hattest du aber auch einfach noch nicht das richtige Instrument für dich gefunden. Stöbere doch einfach mal auf unserer Seite und buche für das Instrument, das dir gerade am meisten zusagt, einige Lektionen. Fühle dann genau hin – wenn es passt, ist es wunderbar. Falls nicht, probiere einfach weiter. Wenn du wirklich musizieren lernen möchtest, wirst du auch garantiert das richtige Instrument finden. 8. Ich bin zu alt, um ein Instrument zu lernen. Niemand ist wirklich zu alt, ein Instrument zu lernen. Auch ältere Menschen sind in der Lage, das zu tun. Dein grosser Vorteil, wenn du schon etwas älter bist und ein Instrument lernst, besteht darin, dass du schon einen gewissen musikalischen Geschmack hast und genau weisst, auf welches Ergebnis du hinarbeiten möchtest. 9. Ich bin nicht schlau genug, um ein Instrument zu lernen. Um das mal ganz klar zu sagen: Wenn du das Gefühl hast, du bist nicht schlau genug, dann hast du bisher wahrscheinlich immer nur die falschen Sachen geübt. Fange mit leichten Sachen an. Das ist wie beim Sport. Da würdest du auch nicht probieren, direkt einen Marathon zu laufen. Stattdessen würdest du erstmal zügig gehen oder eine kurze Strecke joggen. Also: Such dir etwas Leichtes aus und spiele das. Du wirst sehen, wenn du dich mit der Schwierigkeit langsam steigerst, wird es dir leichter fallen. 10. Ich habe zu kleine Hände. Das ist tatsächlich eher unwahrscheinlich. Denn für quasi alle Körpergrössen gibt es auch das richtige Instrument. Lass dich dazu von deiner Lehrperson beraten. Dein Instrument muss zu deiner Körpergrösse passen. Die gute Nachricht lautet: Die meisten Instrumente gibt es in unterschiedlichen Grössen, beispielsweise die Viertelgeige, die halbe Geige, aber auch kleinere Flöten und so geht es bei den meisten Instrumenten. 11. Mein Umfeld sagt, das sei Zeitverschwendung. Wenn du dieses Gefühl hast, solltest du dich fragen, warum und für wen du das Instrument lernen möchtest. Die Antwort sollte lauten: Für dich selbst. Du tust damit etwas für dich, für deine Gesundheit, für dein Wohlbefinden. Ob dein Umfeld das toll findet oder nicht, hat damit erstmal gar nichts zu tun. Wer weiss, vielleicht ist es ja auch der eigene Wunsch und der mangelnde Mut, die diese Menschen antreibt, dir dein neues Hobby auszureden. 12. Die nächste Musikschule ist viel zu weit weg. Genau dafür gibt es Plattformen, die Musiklehrpersonen vermitteln. Guten Unterricht gibt es in der Regel selbst im ländlichen Raum. Mach dich doch einfach mal auf die Suche. 13. Ich lebe in einer Mietwohnung und das Üben ist zu laut. Dazu gibt es gleich mehrere Antworten: Du kannst deine Übezeit anpassen. Vielleicht ist es nicht die beste Idee, am Wochenende, wenn alle zu Hause sind, zu üben. Sicher gibt es aber Zeiten, zu denen du zu Hause bist und sonst kaum jemand. Dann übe in dieser Zeit. Oft hilft es auch, wenn du mit deinen Nachbarn sprichst. Vereinbart Zeiten, in denen es in Ordnung ist. Denke beispielsweise an Familien mit Kindern – wenn du weisst, wann die Kinder schlafen sollen, kannst du Rücksicht nehmen. Im Gegenzug sind deine Nachbarn sicher auch bereit, sich auf deine Übezeiten einzustellen. Wenn das nicht möglich ist, gibt es Räume, in denen du sehr günstig oder sogar umsonst üben kannst. Schau dich doch in deiner Nähe mal um oder frage deine Lehrperson. Vielleicht hast du die Möglichkeit, auf einem elektronischen Instrument zu üben, das über einen Kopfhöreranschluss verfügt. Dann kannst du üben und niemand hört es. Fazit: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Das weiss schon der Volksmund zu berichten. Kennst du die Menschen, die sich stundenlang darüber auslassen können, warum sie liebend gerne Sport machen würden, aber... Wenn du da genau hin hörst, sind es in der Regel Ausreden, die diese Menschen haben. Genau so ist es mit dem Erlernen eines Instruments. Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt. Also: Wenn du das Bedürfnis hast, etwas für dich zu tun und ein Instrument zu lernen ist dein Weg, dann entscheide dich jetzt und nimm mal ein paar Lektionen. Und auch mit dem Spass ist es wie beim Sport: Wenn du erste Ergebnisse siehst, wird dich das unglaublich anspornen. Es gibt so viele gute Gründe, warum es förderlich ist, ein Instrument zu lernen. Einerseits tust du etwas für dich und für deine Gesundheit. Andererseits ist es ein tolles Hobby und du hast dadurch die Möglichkeit, Kontakte zu anderen Musizierenden zu knüpfen. Ausserdem baut ein gespieltes Instrument dein Selbstbewusstsein auf und sorgt dafür, dass du dich auch im privaten Bereich anders darstellen kannst. Es ist immer interessant, sich mit anderen Personen zu unterhalten und zu wissen, dass man ein Instrument spielen kann oder singen kann. Hast du noch Fragen? Dann nimm jetzt Kontakt auf. Gerne beraten wir dich. Du kannst auch gerne zu unseren Lehrpersonen Kontakt aufnehmen. Oder schau doch mal in unserem Blog vorbei – da findest du jede Menge spannende Informationen rund um das Lernen von Instrumenten.

13 Gründe, warum du (noch) kein Instrument spielst

Es gibt wenig Gründe, kein Instrument spielen zu lernen! Erfahre jetzt mehr!